Vermisste Segelflugzeuge des HdL sind wieder da!

Vermisste Segelflugzeuge des HdL sind wieder da

 

 

 

Bestimmt hat der eine oder andere Gast es schon gemerkt:

Die Segelflugzeuge D- 7087 und D- 2983 waren verschwunden.

 

Wir alle haben sie schmerzlich vermisst und doch war alles geplant.

Unser Zeitplan sah zwar etwas anders aus, aber das lange Warten hat sich gelohnt!

Sie sind wieder da, flugbereit,  und sehen aus, als ob wir sie eben erst in Poppenhausen gekauft hätten.

Die ASK-21 musste zur periodischen 6000h-Kontrolle und erscheint in neuem Lack.

Sie fliegt schon wieder.

 

Unsere ASK-13 hat als dienstältester Doppelsitzer ein Facelift im Retrolook bekommen und war in der Grundüberholung. Sie erobert die Lüfte schon wieder mit offener und geschlossener Haube.

Es wurde eine weitere ASK-13 D- 3858 mit Hilfe einer großherzigen Spende angeschafft, um die D- 4134 zu ersetzen. Dafür bedanken wir uns sehr im Namen aller Flieger! Wir werden sie zur Grundüberholung bringen, damit sie schnell im Flugbetrieb ihren Platz einnehmen kann.

Und auch von der Windenfront kann ich Gutes berichten :Unsere fleißigen Handwerker haben den grundüberholten Motorblock in die Winde eingebaut – und er läuft und läuft.

 

Damit unsere restlichen Flugzeuge auch grundüberholt werden können und für unser in diesem Jahr startendes Projekt „Fenster fürs HdL“, habe ich eine Bitte: Unterstützt uns mit Spenden! Egal, ob groß oder klein, einmalig oder als monatliche Unterstützung – jeder Cent hilft, damit wir weiterkommen.  Wir haben schon einiges Dank eurer Hilfe geschafft und wir sind sicher, dass ihr auch begeistert sein werdet, wenn ihr die Ergebnisse seht.

 

Zum Beispiel bei den Unterkunftsgebäuden HdL und VfL. Dort wird sich auch dieses Jahr schon viel verändern. Durch Förderungen und viel Eigeninitiative werden wir die Häuser energetisch und optisch verbessern. Sie bekommen neue Fenster und Außentüren!

 

Und es geht noch besser:

Die Dächer (welche genau wird bald festgelegt) werden erneuert und mit Photovoltaik versehen.

Dadurch erzeugen wir Strom und nutzen die riesigen Flächen unserer Dächer. Als kleinen Nebeneffekt bekommen wir die Dächer erneuert und sogar noch Geld für Strom.

Dazu laufen Gespräche mit den Anbietern.

 

 

 

Unser Bau- und Förderprojekt Segelflugzeughalle ist abgeschlossen und zeigt euch wie eure Spenden, die des Landes und der EU eingesetzt werden!

Dort wurde der Zwischenboden ersetzt, Sanitäranlagen eingebaut, Fenster ausgetauscht, elektrische Anlagen erneuert und der Außenputz und Innenanstrich der Garagen erneuert.

Außerdem verfügt die Halle jetzt über einen eigenen Strom- und Wasseranschluss!

 

 

All dieses war und ist nur durch viel Tatkraft zahlloser Helfer, Spenden der IG und vieler weiterer Spender möglich! Danke!

Wie ihr lesen könnt sind wir weiterhin auf euch angewiesen und sind der Meinung, dass unsere anliegenden Projekte es wert sind, in sie zu investieren und sie zu fördern!

Wir schaffen hier Großes mit einem Investitionsprogramm, das das HdL in seiner langen Geschichte in diesem Umfang noch nicht gesehen hat!

 

 

 

Unsere Kontonummern sind:

HdL:

Haus der Luftsportjugend e. V.

VB Halle

IBAN: DE53 8009 3784 0008 4015 86

 

 

IG:

Interessengemeinschaft Haus der Luftsportjugend e. V.

IBAN: DE92 8009 3784 0008 4035 03

 

 

Natürlich bekommt jeder Spender eine Spendenquittung ausgestellt.

 

Das HdL freut sich auf euer Kommen in der Saison 2018,

euer Vorstand HdL und IG

Girls, Girls, Girls

Bei uns im HdL gehen wir mit der Zeit, weg mit alten Zöpfen, es sei denn es ist Girls’day.

6 junge Mädchen nahmen an unserem ersten Girls’day teil. Für uns ein Novum, das wir mit Bravour gemeistert haben.

Danke an alle Teilnehmer und Helfer!

Besonders an unseren Sozialkompetenzkurs fürs „Rede und Antwort stehen“ und unsere alte und neue Jugendleitung Stephan Altrogge und Miri Großmann für´s organisieren!

 

Girls‘ Day im Haus der Luftsportjugend

 

Am letzten Donnerstag im April (26.4.) fanden sich, wie jedes Jahr, etliche Mädchen und Jungen in diversen Betrieben und Institutionen ein, um während des „Girl‘s“ bzw. „Boy‘s“ Day in Berufe zu schnuppern, die vom jeweils anderen Geschlecht dominiert werden.

Im Haus der Luftsportjugend konnten 6 Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren sich nicht nur über einen Beruf in der Luftfahrt informieren, sondern drei Berufsfelder wurden vorgestellt. Durch den zeitgleich stattfindenden Sozialkompetenzworkshop, der von Piloten, Fluglotsen und Flugzeugbauern dominiert wurde, waren zahlreiche Gesprächspartner vor Ort um den Mädchen Rede und Antwort zu stehen.

 

Morgens gab es dazu einen Vortrag von Jovana Dzalto (frauensegelflug.blog) und Laura Nossing (DFS) zu hören und noch vor dem Mittagessen ging es zum Startplatz auf dem Segelfluggelände.

Während das Wetter uns anfangs einen Strich durch die Rechnung machen wollte, konnten wir bis 18 Uhr den Mädchen bei aufklarendem Himmel auch noch den schönen Segelflugsport nahebringen. Nach jeweils 2 Gastflügen verabschiedeten sich die Mädchen dann nach einem rundum gelungenen (aber recht kalten und windigen) Flugtag mit vielen neuen Eindrücken aus der Luftfahrt.

Ein schöner Nebeneffekt dieses Tages sind 2 neue Mitglieder für unseren Verein und ein gelungenes neues Medium, Mädchen aus der Gegend den Luftsport näher zu bringen. Auch nächstes Jahr plant unsere Jugendleitung einen Girl`s Day im HdL.

 

 

 

Soziale Kompetenz im Bildungsurlaub schulen

 

Das HdL führt nun schon seit mehreren Jahren erfolgreich im Rahmen eines anerkannten Bildungsurlaubs Sozialkompetenzworkshops durch.

Die Teilnehmer wohnen am Flugplatz und erleben eine Woche mit verschiedenen Aufgaben von Montag bis Freitag gemeinsam.

Vom Frühstück bis Abendessen und natürlich nach dem Kurs beim gemütlichen Beisammensein in der Wolke wird so manch intensives Gespräch geführt. Man lernt sich kennen und findet zusammen.

An Tag 2 ist dann jeder im Flow. Dazu ein  ein Feedback zu unserem Soz.Komp.2 in diesem April.

Vielen Dank dafür an unsere frisch verlobten Andrea und Arne!

 

Da steckt Herzblut drin Sozialkompetenzworkshop 2018 – HDL Laucha

Wie an jedem Morgen in dieser Woche versammelten sich alle Teilnehmer, Kursleiter und fleißige Helfer nach dem gemeinschaftlichen Frühstück um 09:00 Uhr im Seminarraum zum Briefing.

Am ersten Tag blickten wir in neugierige Gesichter und harrten gespannt der Dinge, die da auf uns warteten… Vom ersten Augenblick an war uns klar, dass die Ausrichter des Kurses mit unglaublich viel Herzblut bei der Sache waren. Der Tag begann mit viel Humor, einem ersten Kennenlernen, verschiedenen Erwartungshaltungen und ganz viel Lust auf mehr!!!

Wir fühlten uns von Anfang an wohl und in die HDL-Familie aufgenommen auch wenn uns die Workshops, das eine oder andere Mal aus unserer Komfortzone holten… Sozialkompetenz wurde uns anhand von Situationen aus dem alltäglichen Leben und eines Segelflugbetriebs in Theorie und Praxis nähergebracht. Beispiele: Wie geht man mit dem Ärger einer Bauchlandung um? – Einen Kasten Bier ausgeben! Oder… Was macht man wenn man noch im Flugzeug sitzend einen Heiratsantrag bekommt? – Logisch, JA sagen! Oder auch… Was macht man, wenn es windig ist? – Mitdenken, Flieger festhalten!

Am Mittwoch brachen wir dann auf zu einem Besuch der KZ- Gedenkstätte Mittelbau Dora in Nordhausen. Im Rahmen einer Führung konnten wir uns auch den Stollen, in dem die V2 Raketen produziert wurden, ansehen. Die Eindrücke reichten von bedrückend, schauerlich bis beeindruckt von der Präzision dieser Produktion und Organisation. Dieser Ausflug lieferte viel Gesprächsstoff, der uns zur Reflektion unseres eigenen Verhaltens anregte. Den Abend ließen wir mit einem gemeinsamen Lagerfeuer und dem ein oder anderen tiefgründigen Gespräch ausklingen.

Unser absolutes Highlight war der Flugbetrieb und die Gelegenheit, die Welt von oben sehen zu dürfen. Das Wetter war uns wohlgesonnen, so dass jeder in den Genuss kam, lautlos durch den Himmel zu gleiten. Da so ein Segelflugzeug keinen Motor hat, bedarf es einiger fleißiger Hände das Flugzeug in die Lüfte zu befördern. Hier wurde schnell klar, dass dies ohne Teamarbeit, verlässliche, gewissenhafte und disziplinierte Kollegen nicht möglich ist. Es bot sich ausgiebig Gelegenheit direkt umsetzen, was uns in den Vorträgen zuvor näher gebracht wurde. Im anschliessenden Debriefing blickte man nun in erschöpfte aber sehr zufriedene und äußerst glückliche Gesichter, die in munterer Runde den Tag und die Erkenntnisse rekapitulierten.

Auch für die gemeinschaftliche Abendgestaltung war immer gesorgt von Gasgrill Schlemmereien bis Weinprobe und gemütlichem Zusammensitzen in der Wolke war alles dabei. Besonders schön fanden wir auch das persönliche Aufeinandertreffen, die Gespräche und Kommunikation ganz analog ohne Facebook und Co.

Vielen lieben Dank an die Kursleiter, die Windenfahrer, Flugleiter und -lehrer, Referenten, das Küchenpersonal, das Büro und alle die wir nicht erwähnt haben für Euren unermüdlichen Einsatz diesen Workshop zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Wir kommen wieder!!! Das ist keine Drohung… aber ein Versprechen 🙂

Arne und Andrea