Ein neuer Bus für das HDL

Das HdL hat einen neuen Bus. “Bernhard”, in Erinnerung an einen besonderen Fliegerkameraden, wird zukünftig Team und Gäste des HdL auf ihren Wegen begleiten.



An dieser Stelle möchten wir uns bei dem Spender bedanken, bei seiner Familie und bei all jenen, die diesen Bus sowohl technisch als auch im unverwechselbaren HdL-Wolkendesign aufgebaut haben.
Wer war´s? Lest weiter.

Wie so oft im HdL hat sich ein Freundeskreis gebildet, der den weißen Bus von Bernhard unter die Fittiche genommen hat. Nach dem Motto “Aus zwei mach eins” haben Basti, Caro, Carlo, Judith, Rollo, Stephan und Tim unseren angeschlagenen HdL-Bus und den gespendeten T4 nebeneinander gestellt und sich an die Arbeit gemacht. In vielen Arbeitsstunden ist “Bernhard” entstanden. Besonders auffällig: die Wölkchen-Lackierung, welche die Insassen wie auf Wolken vorwärts trägt. Das ist vor allem bei miesem Sommerwetter fast schon ein Ersatz für eine Platzrunde. denn Bernhard kann problemlos überall landen, schnell mal stehen bleiben und dann sofort wieder (ohne Winde) starten.

Auf jeden Fall dürfte Bernhard für Aufsehen sorgen im Burgenlandkreis.  Wir begrüßen das neue HdL-Mitglied in unseren Reihen.

The winner is…..

Anfang Oktober fand wieder ein Gewinnerwochenende im Haus der Luftsportjugend in Laucha statt.

8 Kinder aus ganz Deutschland reisten am Freitag trotz kilometerlangen Staus an, um im HdL Wurfgleiter zu bauen, einen richtigen Modellflieger zu steuern und selber in einem Segelflieger mitzufliegen. Sie waren begeistert von dem weitläufigen Gelände mit der Superaussicht in´s Unstruttal. Dort runter führte auch eine Nachtwanderung , von der sich alle erst einmal am Lagerfeuer erholen mussten.

Die Gewinnerwochenenden sind eine Veranstaltung der Luftsportjugend. Eine Chance nach Laucha eingeladen zu werden, haben alle Kinder und Jugendliche, deren Verein ein Sommerfest veranstaltet und dabei auch kleine Flugmodelle bauen läßt. Wer dann sozusagen auf eigenem Boden einen Wettbewerb als Nachwuchsmodellflieger gewinnt, bekommt eine Einladung nach Laucha zu jeder Menge Spaß und viel Fliegen und Modellbau. Näheres erfahrt ihr bei Hilmar@luftsportjugend.com.

So ganz nebenbei: Euer Verein muss nichts mit Fliegen zu tun haben. Auch jeder Handballer, Schachspieler oder Angler, kann ja mal Flugmodelle bauen – oder?

Hier gibt´s weitere Fotos….

Deutsche Modellflugmeisterschaften F2D in Laucha

Liebe Freunde;
stellt euch vor, 16 mutige Männer treffen sich im Haus der Luftsportjugend, um sich gegenseitig die Modelle durch die Luft zu jagen…. So geschehen am letzten Wochenende im September. Die Deutschen Modellflugmeisterschaften in der Klasse F2D, auch genannt Combat oder Fuchsjagd, sollte ausgeflogen werden.

Um den Sieger zu ermitteln, fliegen je 2 Piloten mit ihren Fesselflugmodellen 4 Minuten lang im Kreis und versuchen, sich gegenseitig ein Band abzufliegen. So leicht ist das nicht, denn die Bänder sind an den Modellen fixiert und man muss schon verdammt genau fliegen können, um das gegnerische Band zu erobern, ohne das eigene Modell zu gefährden. Die Modelle haben einen 2,5ccm Motor und sind bis zu 170km/h schnell.Pro „Schnitt“ gibt es 100 Punkte. Da es dabei fast immer Abstürze und Chrashes gibt, hat jeder Pilot 2 Modelle pro Jagd zur Verfügung. Die Zeit in der Luft wird zu den Schnittpunkten gezählt, am Ende steht der Sieger dieser Runde fest. Das ganze System geht nach dem k.o.-Prinzip: Wer 2 Mal verloren hat, scheidet aus. Der letzte Sieger ist Deutscher Meister.

Der Sport ist nicht  nur für erfahrene Modellflieger geeignet. Auch Jugendliche können mitmachen, doch denen fehlt scheinbar der Mut, das eigene Modell solchen Harakiri-flügen auszusetzen. ”Leider gab es nur einen Jugendlichen, der mitfliegen wollte und konnte, deshalb haben wir geplant, einen Workshop für Anfänger zu veranstalten, die
Sieger dieser Veranstaltung haben sich bereits als Referenten zur Verfügung gestellt”, erklärt Hilmar Damm, der als Modellflugreferent der Luftsportjugend den Wettbewerb unterstützt hatte. “Das ist für alle Nachwuchsmodellflieger eine tolle Gelegenheit einzusteigen und sich von Profis anleiten zu lassen. Und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.” Der Workshop soll im Frühjahr 2012 stattfinden. Mehr erfahrt ihr hier im haus der Luftsportjugend, oder direkt bei Hilmar@luftsportjugend.com.

Paraglider an Quittenkuchen

Die Paraglider waren mal wieder bei uns. Sozusagen als die Zugvögel zum Sommerausklang. Und es war schön – wenn man dem Bericht Glauben schenkt. Natürlich gab es Wind. Hey – wir haben ja einen Hang und keinen Badewannenrand! Aber (wie immer) ist das Fliegen in Laucha möglich und macht auch noch Spaß. Lest mehr  bei http://www.jenair.de/home-news/news/2011/09/eine-windige-angelegenheiten-Laucha.php

Danke für euren Bericht – und irgendwann kriegen wir euch schon noch in ein Segelflugzeug des Hauses der Luftsportjugend!
Herzliche Grüße
vom HdL-Team

Modellflug über Flugplatz Laucha

René Stöhr war mit einer Thalia über dem Flugplatz Laucha unterwegs. Was sein Modell dabei eingefangen hat, wurde zu einem entspannenden Video verarbeitet und ist bei YouTube zu sehen:
www.youtube.com/watch?v=aPskyOuS1OM

Die Kunstflugaktionen gegen Ende des Videos sind interessant, ebenso wie der Blick auf die großen Segelflieger des HdL, die am Boden sitzen, wie dicke Fliegen im satten Grün des Platzes. Und aus der Modellperspektive sehen sie auch eher klein aus 🙂 Schön wär´s natürlich gewesen, wenn es ein paar Sonnenstrahlen mehr gegeben hätte. Aber man kann nicht immer alles haben im Himmel über Laucha.

Unsere OFAJ war in Bitterfeld

Unser Ballon, die OFAJ (Deutsch-französisches Jugendwerk) hat einen Ausflug gemacht. Sie war in Bitterfeld zwischen lauter Gasballonen und hat gezeigt, was ein echter Heißluftballon alles kann.
Wie das Ballon-Jugendlager denn so war, wer alles dabei war und wieso es in Bitterfeld stattfand? Antworten gibt ein schöner Artikel.
Wir freuen uns über das tolle Ballonjugendlager in Bitterfeld und auch über das schöne Foto auf der folgenden site:

http://www.ballon-bitterfeld.de/jugendarbeit/ballonjugendlager-2011-bitterfeld/

Bundesjugendvergleichsfliegen in Gelnhausen

Jetzt wird´s höchste Zeit. Meldet euch an zum Bundesjugendvergleichsfliegen 2011. Leider nicht bei uns in Laucha, sondern in Gelnhausen in Hessen. (Da soll es aber auch schön sein.) Alle Länder, die nachweislich ein Landesjugendvergleichsfliegen durchgeführt haben, können drei Teilnehmer anmelden und haben dann natürlich die Nase vorn. Alle anderen dürfen nur zwei Pilotinen und Piloten schicken. Wenn die beiden aber Klasse sind, stehen die Chancen auch nicht schlecht!

Die offiziellen Unterlagen gibt´s bei Peter Weber in Braunschweig p.weber(at)daec.de. Anmelden können nur die Landesverbände – also kümmert euch drum, dass ihr gemeldet werdet. Anmeldeschluss ist der 13. September. Das Event findet statt vom 23.Sept. bis 25. Sept.2011. Die Einweisungsstarts gibt es NUR am Donnerstag und Freitag. Wer also mitmachen will, sollte schon am Donnerstag (ab 14:00 Uhr) anreisen!!

Nachtrag zum UHU-CUP

Mein Gott – ich hab´s einfach übersehen. Ich bitte alle Modeller um Entschuldigung. Ich habe tatsächlich übersehen, die Ergebnislisten und den Beitrag von Hilmar zum UHU-Cup zu posten. Asche auf mein Haupt.

Die Ergebnislisten findet ihr hier: UHU-Cup 2011 Ergebnisliste

Und den Text von Hilmar – den findet ihr schon mal HIER!

Eure Gisela

Zum 56. Mal wurde der Kleine UHU geflogen

Pfingsten war es wieder soweit, 27 Teilnehmer aus 10 Bundesländern trafen sich im Haus der Luftsportjugend in Laucha an der Unstrut, um in mittlerweile 5 Klassen die Bundessieger zu ermitteln.  Der jüngste Teilnehmer war Philip mit 5 Jahren, der das erste Mal an dem Mini-UHU Wettbewerb teilnahm. Diese Klasse wurde dieses Jahr auch zum ersten Mal offiziell geflogen. Fast alle Kinder wollten hier mitfliegen, und so hat sich die Wettbewerbsleitung entschlossen, diese Klasse in 2 Altersgruppen aufzuteilen.  Da die Wurfgleiter  aus der Hand gestartet werden, haben die Größeren natürlich schon einen Vorteil, nämlich eine größere Starthöhe. Also starteten die über 10jährigen extra.  Der älteste Teilnehmer startete dagegen in den Klassen Gliding Class und Electric Class zum letzten Mal, da bei den UHU-Cup Wettbewerben das Alter auf 18 Jahre beschränkt ist.
Das Wetter spielte gut mit, an beiden Wertungstagen blies nur ein leichter Wind bei Sonnenschein, der nur durch einen Regenschauer am Samstagnachmittag unterbrochen wurde. Entsprechend gut war die Laune bei allen Beteiligten, was sich wiederum in sehr guten Flugleistungen niederschlug. Aber auch sonst hatten alle viel Spaß, das Beiprogramm mit Lagerfeuer, Fackelwanderung und Schatzsuche sorgte für viel Abwechslung.

Zur Siegerehrung kam Lauchas Bürgermeister, Herr Bielstein, um mit dem Leiter des Hauses, Stephan Olessak,  und dem Wettbewerbsleiter, Hilmar Damm,  die Gewinner mit Sachpreisen der Firmen Graupner und UHU zu belohnen.  So konnten alle Teilnehmer am Montag mit wertvollen Bausätzen und Modellflugzubehör  heimfahren. ….nur 2 kleine UHUs blieben zurück, sie wurden nach den Wertungsflügen nicht wiedergefunden. Vielleicht haben sie den vom letzten Jahr getroffen  und feiern jetzt irgendwo in den Büschen an Lauchas Hängen das Wiedersehen….

Zur Hintergrundinfo:
Der Wettbewerb „Der kleine UHU“ wurde im Jahr 1955 von der Luftsportjugend des DAeC und der Modellflugkommission ins Leben gerufen. Seit dem findet jedes Jahr ein Bundesausscheid statt, bei dem sich die Besten der einzelnen Länder messen.

Laucha ist eine Reise wert – Persönliche Impressionen zum Fluglehrerlehrgang

„….ist das mit 50+x denn überhaupt machbar und kann man den kompletten Theoriestoff für die Langschriftaufgaben in so komprimierter Zeit behalten? Sie wissen schon, bei älteren Semestern ist das so eine Sache mit dem Kurzzeitgedächtnis!“  Mit diesen und ähnlich gearteten Fragen überhäufte ich Stephan Olessak am Telefon, als ich mich zum ausgeschriebenen Vorauswahl- und Praxislehrgang anmelden wollte. Stephan traf eine klare Aussage: „Das ist überhaupt kein Problem.“ Als Argumente führte Stephan an, dass es aus den vielen organisierten Lehrgängen hinreichend Erfahrungen mit Lehrgangsteilnehmern aus allen Altersstufen und Berufsgruppen gibt und der Unterricht entsprechend pädagogisch und didaktisch aufgebaut wird. Dennoch lies ich mir bei der Anmeldung eine Hintertür offen und überwies zunächst nur die Gebühr für den Vorauswahllehrgang, denn man weiß ja nie.

 

 

 

Weiterlesesn…

Am Freitag Abend, nach Anreise, Erledigung der Formalitäten, Übernahme der Zimmer und der Ausbildungsordner, trommelte uns Stephan am Lagerfeuerplatz vor der Kantine zusammen, um uns kennen zu lernen und in den Ablauf der nächsten Woche einzuführen. Da waren wir, sechs Anwärter im Alter von 19- 63 Jahren, aus verschieden Bundesländern und quasi ausgewogenem Regionalproporz Nord, Süd, West, Ost, in angespannter Erwartung, was da kommen möge. Nach der persönlichen Vorstellrunde und einem erstem Beschnuppern wich die Anspannung merklich aus den Gesichtern und es stellte sich langsam die uns von den Heimatvereinen vertraute lockere Flugplatzatmosphäre ein. Es zeichnete sich schon ab: da waren keine Berührungsängste, keine Barrieren, keine Individualisten, sondern eine durchaus homogene Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel. Wir wollen Fluglehrer werden und das gemeinsam! Die Gründe,warum wir uns für Laucha als Ausbildungsort entschieden hatten, waren bei allen gleich: Argumente kamen, wie z.B. gute Erfahrungsberichte von Bekannten, positive eigene Erfahrungen beim Kunstfluglehrgang, kompakter Lehrgang, professionelle Ausbildung, usw. Die erste Lehrgangswoche verlief entsprechend auch ganz anders, als meine grauen Erinnerungen an die Schulzeit und Unterrichtebefürchten ließen. Zielorientiert, kurzweilig, lehrreich und auch derSpaßfaktor kam nicht zu kurz. Dank der systematisch aufgebauten und geplanten Unterrichtssequenzen, dem Wechsel von Frontalunterricht und Gruppenarbeiten bzw. interaktiven Unterrichtseinheiten, den hervorragend gestalteten Unterrichtsmaterialien, der professionellen Präsentationstechnik, dem gezieltenEinsatz von Medien bzw. Demonstrationsobjekten, der Beleuchtung von speziellen Themen aus unterschiedlichen Perspektiven, der Untermauerung von konkreten Fragestellungendurch praktische Erfahrungen seitens der Teilnehmer bzw. des Lehrers, fühlten wir uns nie überfordert und fanden selbst Trockenes bzw. Bekanntes spannend. Da war kein extrem sklavisches Klammern an Zeit- oder Unterrichtspläne zu spüren, da wurde der Stoff nicht blind durchgepeitscht. Es wurde vielmehr mit viel Gespür auf die jeweilige Situation und die Anforderungen des Kurses eingegangen. Souverän beantwortete Stephan auch die abstrusesten Fragen und führte den Kurs bei zu großen Abschweifungen sachte wieder zu den Lernzielen zurück. Da zeigte sich einfach Stephans Routine, sein solides pädagogisches und rhetorisches Talent. Er verstand es zu motivieren, zu animieren, zu delegieren, zu agieren, zu reagieren einfach professionell.

 

Natürlich war auch ausreichend Zeit für das Selbststudiumv orgesehen und der eine oder andere von uns, bei dem die letzte PPL-Prüfung doch schon länger zurücklag, verbrachte zusätzlich so manche Abendstunde vor dem PC, um den Unterrichtsstoff mit Hilfe von Lernprogrammen zu vertiefen, sich mit den Prüfungsfragen aus dem Fragenkatalog vertraut zu machen oder das schlechte Gewissen partiell zu beruhigen. Zum Abschluss des Vorauswahllehrganges wurden vor demPrüfungstermin die prüfungsrelevanten Schwerpunkte im Schnelldurchgang von Stephan im Frage und Antwortspiel nochmals wiederholt und somit punktuell individuelle Wissensdefizite geschlossen. Rundum gut präpariert und durch den Prüfer Uwe Nitz vom Landesverwaltungsamt in lockerer Form instruiert, waren in der Prüfung die MultipleChoice-Fragen zu den sieben Themenkomplexen relativ schnell erledigt. Die positive persönliche Einschätzung der Teilergebnisse gab mir die erforderliche Sicherheit zum Abfassen der jeweiligen Langschriftaufgaben. Nach ca. 4,5 Stunden gab ich den letzten Prüfungsbogen mit durchaus gutem Gefühl ab. Größte Herausforderung für mich war letztlich nicht die Komplexität der Fragen, sondern das ungewohnte stundenlange Niederschreiben von Stichwörtern und Texten in Handschrift. Wann hatte ich das als Electronic-Freak und Outlook-Nutzer das zuletztgemacht? Um Fehlinterpretation vorzubeugen. Auch in Laucha wird einem Nichts geschenkt, aber die Prüfungen sind adäquat und fair.

 

Nach der Bekanntgabe der schriftlichen Prüfungsergebnisse -wir hatten alle bestanden- absolvierten wir mindestens zwei Prüfungsflüge aus dem Windenstart, in denen wir einige Grundelement aus dem Ausbildungsprogramm, z.B. Kurvenwechsel, Slip etc. demonstrieren mussten. Aufgrund der soliden Ausbildungs- und Methodikflüge im Verein in Vorbereitung des Lehrganges war das kein Problem. Unser Ausbildungsleiter hatte mir die in den Jahren der Alleinfliegerei eingeschlichenen„Unsauberkeiten abtrainiert und die Konzentration auf exaktes Fliegeneingeschärft. Mit bestandener theoretischer und praktischer Auswahlprüfungwar mein erstes Etappenziel erreicht und ich konnte mit durchaus gesteigertem Ehrgeiz die Gebühren für die Teilnahme am Praxisteil überweisen. Leider konnten zwei Aspiranten aus dem Lehrgang aufgrund beruflicherTerminkonflikte den anschließenden Praxislehrgang nicht besuchen, sondern werden erst am Herbstlehrgang teilnehmen. Dafür wurde unsere reduzierte Gruppe durch zwei neue Teilnehmer komplettiert. Michael und Christoph, beide sind Berufspiloten, integrierten sich nahtlos harmonisch in das Team und bereicherten unsere Gruppe in den folgenden zwei Wochen. Die erforderlichen theoretischen Grundlagen mit Fokus auf Methodik und Pädagogik brachte uns Stephan in bewährter Manier bei. Er beriet uns auch bei der Auswahl der Themengebiete für die Lehrvorträge und koordinierte diverse Aktivitäten, um pro-aktiv einem„Lagerkoller“ vorzubeugen. Dazu gehörten ua. Grillabende, der Besuch eines Winzers mit Weinprobe, das Fliegenvon Gästen durch die Lehrgangteilnehmer, etc.

 

Die praktische Ausbildung: oblag den versierten Fluglehrern Sigi Grund und Albert Kohlhas. Sie spielten souverän ihre langjährige Erfahrungaus vielen Fluglehrerlehrgängen aus und beherrschten ihr Metier. Immer wieder überraschten sie uns mit neuen eingebauten typischen Anfänger- und Fortgeschrittenenfehlern von Segelflugschülern in allen Phasen des Fluges und gaben sich erst zufrieden, wenn wir die entsprechenden Übungseinheiten aus dem Lehrersitz perfekt beherrschten. Dabei gingen sie auf die individuellen Schwachstellenein, zeigten die Verbesserungspotentiale auf und demonstrierten die Korrekturmaßnahmen bzw. die richtige Ausführung von Übungseinheiten. Ich selbst musste beim Trudeln nachsitzen. Erst nach Trockenübungen der Bewegungsabläufeam Boden in einer ASK 13 mit Sigi, klappte das Trudeln so, wie es in der Prüfung geflogen werden musste. Ganz wichtig immer wieder die Hinweise von beiden, später bei der Schulung im Verein die Schüler fliegen zu lassen, verbal durch direkte oder indirekte Ansprache zu korrigieren, klare Anweisungen zu geben und erst dann einzugreifen, wenn es erforderlich ist. Im Gedächtnis ist mir auch noch der Satz von Albert nach dereiner Übungseinheit„und ich sage dir, Schüler sind noch schlimmer“. Nach meine ersten Schulstarts im Verein kann ich konstatieren, ““Albert, Du hast Recht“. Briefings und Debriefings vor und nach dem Flugbetrieb rundeten die praktischen Ausbildungstage ab und gaben Raum für Selbstreflexionen und konstruktive Kritik. Der obligatorische Abschluss des Flugtages in der Wolke bei einem Glas Bier gehörte zum Ritual und bot ausreichend Gelegenheit für Small Talks und zum Verbreiten von Fliegerlatein. Aufgrund der guten Wetterlage konnten wir unsere Flüge inrelativ kurzer Zeit erledigen, so dass wir viel Zeit in die Ausarbeitung unsererLehrvorträge investieren konnten. Die Entwürfe wurden vor denLehrgangsteilnehmern und den Fluglehrern zur Probe referiert und zur Kritikgestellt. Sigi und Albrecht gaben wertvolle Inputs zum Aufbau der Vorträge, zurVerbesserung des Medieneinsatzes und zur Präsentationstechnik. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass aufgrund der fundiertentheoretischen und praktischen Ausbildung die Prüfer Klaus Böttger und AchimMunkelt nach Abschluss der Prüfungen mit den erreichten Resultaten äußerst zufrieden waren und allen Teilnehmern des Lehrganges zur bestandenen Prüfunggratulieren konnten. Selbstverständlich wurden vor der Abreise der Teilnehmer die Erfolge gebührend gefeiert und so manche Anekdote aus den letzten drei Wochen zum Besten gegeben.

 

Mein persönliches Fazit zu Laucha: -Kompetentes Lehrpersonal

-Professionelle Ausbildung

-Perfekte Organisation

-Optimales Preis-Leistungsverhältnis

-Gutes Klima

-und nicht zu vergessen: hervorragendes, deftiges, üppigesEssen

 

Schade, wenn ich das früher gewusst hätte –Laucha ist wirklich eine Reise wert.

 

Herzlichen Dank an das HDLJ-Team.